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BVL-LOGISTIK-DIALOG
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"BVL-Logistik-Dialog" - Veranstaltung
 28.BVL-Logistik Dialog
Veranstaltungsdatum: 15.März 2012 - 16.März 2012
Veranstaltungsort: Event & Congress Center in der Pyramide Wien-Vösendorf
Parkallee 2
2334 Vösendorf-Süd
Veranstalter: BVL Österreich

28. Logistik-Dialog - die Highlights!
Wien, 19. März 2012


Der 28. Logistik-Dialog der BVL Österreich, 15. und 16. März 2012, stand unter dem Motto „Effizient vernetzen - Ergebnisse verbessern". Die inhaltlichen Schwerpunkte lagen bei den Bereichen Nachhaltigkeit, Infrastruktur, Wasser-straßen und Häfen sowie innovativen Supply Chains. Die nunmehr institutionalisierte Zusammenarbeit zwischen der BVL Österreich und der BVL Deutschland ergab erstmals die gemeinsame Verleihung des "Nachhaltigkeitspreises Logistik" sowie eine sichtbare internationale Ausrichtung des Kongresses.


In seiner Eröffnungsansprache wies BVL Österreich-Präsident DI Roman Stiftner vor den 600 Teilnehmern darauf hin, dass durch die Globalisierung der Wirtschaft die Logistiksysteme immer komplexer würden, damit aber auch anfälliger für Krisen. Die Nachhaltigkeit sei ein wichtiger Parameter, zunehmend müsse aber die Resilienz beachtet werden, also die Fähigkeit unseres Gesellschafts- und Wirtschaftssystems, Krisen und Engpässe erfolgreich selbst ausbalancieren zu können. Auf den Wirt-schaftsbereich Logistik bezogen, hieße das die Robustheit logistischer Systeme zu stärken, Supply Chains so zu orga-nisieren, dass sie sich in hohem Maße selbst regulieren können.


Den Leitvortrag zum Thema „Infrastruktur und Regional-entwicklung" hielt EU-Kommissar Dr. Johannes Hahn. Die von Österreich und Rumänien initiierte Donauraumstrategie verfolge nicht nur wirtschaftspolitische Ziele, es gehe auch um die Bekämpfung der Armut oder um das Thema Jugend-arbeitslosigkeit. Da derzeit bereits über den Finanzplan der EU für die Periode 2014 bis 2020 diskutiert werde, forderte Hahn die anwesenden Logistiker auf, sich verstärkt durch Projekte und Vorschläge für die Regionalentwicklung im Donauraum ein-zubringen.


Die anschließende, prominent besetzte Podiumsdiskussion zeigte augenscheinlich, dass das Kongressmotto für eine erfolgreiche Vernetzung höchst aktuell ist. Vor allem Mag. Michael Druml von der Magna Steyr Fahrzeugtechnik AG zeigte an Hand einiger Beispiele deutlich, wie "oberflächlich" derzeit die Vernetzung angelegt ist. „Wir wissen zu wenig über unsere Partner und deren Subunternehmer. Daher kommt es dann in Krisenzeiten, wie etwa bei der Erdbebenkatastrophe in Japan, zu Unter-brechungen der Supply Chains und der Transportwege, die unwägbare Risken bergen."


In sechs Dialogblöcken befasste sich der 28. Logistik-Dialog mit den Herausforderungen der Gegenwart und der Zukunft. Es ging um Ressourcenschonung, den Wertschöpfungsfaktor Einkauf sowie Innovationen in die Supply Chain und natürlich auch um moderne Infrastruktur und das Thema Logistikpartnerschaften.


In allen Bereichen schwangen nicht nur die ökonomischen und ökologischen Tangenten der Nachhaltigkeit mit, auch die soziale Verantwortung der Logistik fand ihren Niederschlag. So referierte etwa Dr. Rainald Tippow, Pfarr-Caritas, zum Projekt „Le+O" (Lebensmittel und Orientierung). Pro Woche würden 5,5 Tonnen Lebensmittel in Wien von der Caritas in zehn Pfarreien abgegeben - in der Regel mit Unterstützung freiwilliger Helfer. Die ausgeklügelte Logistik hinter diesem Projekt lieferte das Institut für Logistik der WU Wien.


Erstmals wurde heuer von der BVL Österreich und der BVL Deutschland der „Nachhaltigkeitspreis Logistik" vergeben. Das mit einer Skulptur und einer Urkunde ausgezeichnete Projekt „Ressourcenschonung in der Prozesskette" hat die AUDI AG entwickelt. Bereits im zweiten Quartal wird es die Ausschreibung für den nächstjährigen Award geben, eingereicht werden können nur realisierte Projekte. „Und zwar auch internationale, denn wir wollen damit die Kompetenz der Logistik zum Thema Nach-haltigkeit unterstreichen", erklärten dazu BVL Österreich-Präsident DI Roman Stiftner und BVL Deutschland Vorstand Vorsitzender Prof. Raimund Klinkner.


In einer abschließenden Podiumsdiskussion zum Thema Multi-modalität konnte Flughafen Wien-Vorstand Dr. Günther Ofner aktuell mitteilen, dass die Lufthansa ein 140 Mio. Euro Investitionsprogramm für die Tochter AUA beschlossen habe. „Das ist natürlich auch für den Flughafen eine Garantie, dass die erfolgreiche Entwicklung der vergangenen Jahre weitergehen wird."


Zum Abschluss des Events wurde einer der „Väter" der Logistik in Österreich besonders geehrt - KR Prof. Friedrich Macher. Für seine Verdienste um die Einführung und Schulung der logistischen Kompetenz der Branche und die Etablierung der Bundes-vereinigung Logistik in Österreich erhielt Macher die „Goldene Ehrennadel".


 



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